NEUE STUDIE BESTÄTIGT: SCHON WENIGE SEKUNDEN SPIELEN BRINGEN FAMILIEN SOFORT NÄHER ZUEINANDER
Die Ergebnisse der zweiten Phase der Studie „Power of Play: Family Connection“ von Kinder und der University of East London (UEL) bestätigen, dass gemeinsames Spielen ein wirkungsvoller Katalysator ist, um die emotionale und körperliche Verbundenheit zwischen Eltern und Kindern zu stärken.
Um Familien und Kinder zusätzlich beim Spielen zu unterstützen, hat Kinder seinen Bereich „Value of Play“ auf Kinder.com erweitert. Dort finden Familien Tipps und Anregungen, wie sie bedeutungsvolle und verbindende Spielmomente in ihren Alltag integrieren können.
Die Studie „Power of Play: Family Connection“, die in zwei Phasen von der University of East London (UEL) mit Unterstützung von Kinder durchgeführt wurde, liefert neue Erkenntnisse. Sie baut auf den Ergebnissen der ersten Studienphase zur Wirkung gemeinsamen Spielens auf emotionale Verbundenheit und familiäre Bindungen auf und zeigt den unmittelbaren sowie messbaren Einfluss, den selbst kurze gemeinsame Spielmomente auf den familiären Zusammenhalt und das emotionale Wohlbefinden von Kindern haben können.
Unter der Leitung von Professor Sam Wass, Direktor des Institute for the Science of Early Years an der University of East London (UEL), nutzte die zweite Phase der Studie „Power of Play: Family Connection“ tragbare Technologien und maschinelles Lernen, um 21 neue Familien, zusätzlich zu den 20 Familien aus Phase 1, in ihrem häuslichen Umfeld zu beobachten. Dabei wurde erfasst, wie Eltern und Kinder körperlich und emotional aufeinander reagieren, wenn sie gemeinsam spielen.
Die Ergebnisse, die auf den in beiden Studienphasen erhobenen Daten basieren, zeigen, dass Spielen die familiäre Verbundenheit auf drei wichtige Arten stärkt. Erstens wurden Gespräche sprachlich stärker aufeinander abgestimmt: Eltern reagierten häufiger auf ihre Kinder, und Kinder antworteten häufiger ihren Eltern. Zweitens rückten Familien während des Spielens körperlich näher zusammen. Drittens reagierten die Herzfrequenzen von Eltern und Kindern vor Beginn des Spielens durchschnittlich mit einer Verzögerung von etwa 14 Sekunden aufeinander. Während des Spielens verringerte sich dieser Abstand jedoch auf nur vier Sekunden. Obwohl diese spezifischen Zeitwerte weiterer Untersuchungen bedürfen, weisen die Ergebnisse auf verschiedene Wege hin, wie gemeinsames Spielen die familiäre Verbundenheit stärkt – und zwar nahezu unmittelbar nach Beginn des Spielens.
„Was wir in echten Familien und in ihrem alltäglichen Umfeld beobachten, ist, wie schnell gemeinsames Spielen Familien zusammenbringt“, sagte Professor Sam Wass, Direktor des Institute for the Science of Early Years an der University of East London.
„Besonders überrascht hat uns, dass die positiven Effekte über das eigentliche Spielen hinaus anhalten. Familien blieben enger beieinander, und ihre Gespräche waren auch nach dem Spielen stärker aufeinander abgestimmt und harmonischer als zuvor.
Spielen schafft Momente der Synchronität und des Miteinanders, in denen Eltern und Kinder zur gleichen Zeit an dasselbe denken.
Diese Momente gelten als entscheidende Faktoren für die Entwicklung von Kindern. Durch die Interaktion mit Eltern und Betreuungspersonen lernen Kinder, ihre Aufmerksamkeit zu fokussieren und ihre Emotionen zunehmend selbstständig zu regulieren.“
Die Studie ist Teil der umfassenderen Initiative „Value of Play“ von Kinder, die 2025 ins Leben gerufen wurde, um die Rolle des Spielens für die emotionale Entwicklung, das Lernen und das Wohlbefinden von Familien zu erforschen. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen hat Kinder den Bereich „Value of Play“ auf Kinder.com zu einer eigenen Online-Plattform erweitert. Diese soll Familien dabei unterstützen, die Freude und den Wert des gemeinsamen Spielens neu zu entdecken, indem wissenschaftliche Erkenntnisse von Experten in einfache, praxisnahe Ideen übersetzt werden, die Verbundenheit, Kreativität und gemeinsame Spielmomente im Alltag fördern.
Im Laufe des Jahres 2026 werden auf Kinder.com weitere Forschungsergebnisse und von Experten entwickelte Spielideen veröffentlicht. Zudem werden die Kinder Play Breaks eingeführt, eine Initiative zur Einbindung von Verbraucherinnen und Verbrauchern, die Familien dazu inspirieren soll, innezuhalten, sich wieder miteinander zu verbinden und mehr Spielmomente in ihren Alltag zu integrieren. Die Initiative wurde bereits im Vereinigten Königreich und in Deutschland gestartet.
„Die Forschung bestätigt, was viele Eltern intuitiv spüren: Wenn man beim Spielen mit seinem Kind ganz präsent ist, entsteht etwas Besonderes. Wir sehen dies in ihren Herzschlägen, ihrer Nähe zueinander und in der Art und Weise, wie sich ihre Gespräche entwickeln“, sagte Emiliano Laricchiuta, Global President Kinder bei Ferrero. „Diese neuen Erkenntnisse vertiefen unser Verständnis der Verbindung zwischen Eltern und Kindern und bestärken uns in unserem Glauben an die Kraft des Spielens. Unser Ziel bei Kinder ist einfach: mehr gemeinsame Spielmomente zu fördern und damit das emotionale Wohlbefinden von Kindern, ihre Entwicklung sowie die Bindung zwischen Eltern und Kindern zu unterstützen.“
Weitere Informationen zur Kinder Value of Play Initiative sowie praktische Spielideen finden Sie unter: PLAY VALUE - Kinder.
Mehr über die Kinder Play Breaks im Vereinigten Königreich und in Deutschland erfahren Sie ebenfalls online.